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Am heutigen Tag kam es im Regenrückhaltebecken RRB9 am Pumpwerk zu einem Fischsterben. Nach bisherigen Erkenntnissen verendeten rund 30 Brassen mit einem Gesamtgewicht von etwa 50 Kilogramm mutmaßlich infolge der außergewöhnlich hohen Wassertemperaturen von rund 35 °C. Mit steigender Wassertemperatur nimmt die Fähigkeit des Wassers, Sauerstoff zu binden, deutlich ab. Dadurch können insbesondere in flachen Gewässern kritische Sauerstoffmangelsituationen entstehen.
Mitglieder des Fischereivereins Edewecht bargen die verendeten Fische. Die fachgerechte Entsorgung übernahm anschließend der Bauhof der Gemeinde Edewecht.
Um die Situation im Gewässer zu verbessern, war die Freiwillige Feuerwehr Edewecht kurzfristig im Einsatz und pumpte kühleres Wasser aus der Aue in das Regenrückhaltebecken. Dadurch sollte der Sauerstoffgehalt erhöht und die Belastung für den verbliebenen Fischbestand reduziert werden. Ebenfalls umgehend vor Ort war ein Mitarbeiter der Wasseracht. Weitere Maßnahmen wurden in enger Abstimmung durch die Gemeinde Edewecht koordiniert.
Der Fischereiverein Edewecht bedankt sich ausdrücklich bei allen Beteiligten für die schnelle und engagierte Zusammenarbeit.
Angesichts der anhaltend hohen Temperaturen bittet der Verein alle Bürgerinnen und Bürger sowie seine Mitglieder, die Gewässer aufmerksam zu beobachten. Sollten verendete Fische oder Fische auffallen, die an der Wasseroberfläche nach Luft schnappen, sollte der Fischereiverein umgehend informiert werden. Dies gilt insbesondere auch nach Gewittern. Zwar gelangt dann zusätzliches Wasser in die Gewässer, gleichzeitig können jedoch größere Mengen an Schwebstoffen eingetragen werden, die kurzfristig zu einem weiteren Absinken des Sauerstoffgehalts führen können.
Das RRB9 bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Sobald sich die Situation nachhaltig stabilisiert hat, wird der Fischereiverein über die Wiederfreigabe des Gewässers informieren.
